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Socken kaufen: Welches Material ist gut für die Füße?

Socken kaufen ist manchmal keine so einfache Sache. Welche nehme ich denn? Es gibt Socken, die nach einer Weile an den Fesseln drücken und das Blut abschnüren. Socken, die permanent herunterrutschen und im Schuh ein unbequemes Knäuel bilden. Und es gibt Socken, die schon nach kurzer Tragzeit unangenehm riechen. Dann darf man die Schuhe bloß nicht außer Haus ausziehen.

 

Die Socke muss auch so einiges aushalten, weit mehr als jedes andere Kleidungsstück denn im Schuh entstehen Feuchtigkeit und Hitze.

Die ständige Reibung und das Gewicht des Trägers wirken den ganzen Tag auf die Socke ein. 

 

Ob du nun Damensocken oder Herrensocken kaufen willst: Gute Socken sind heute nicht nur ein spritziges Mode-Accessoire und ein tolles Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk. Sie sollten auch einen hohen Tragekomfort aufweisen und bitte ja nicht zu Schweißfüßen führen. Auf welche Materialien du beim Socken kaufen achten solltest, verraten wir dir hier.

Darauf kommt es an beim Socken kaufen

Von einer Socke erwarten wir sehr viel. Im Sommer sollte sie schön leicht sein, im Winter herrlich kuschelig und warm. Wichtig ist daher, was in der Socke steckt – außer deinem Fuß. 

Zunächst schaue, ob die Socke eine L-Form besitzt. Damit ist nicht gemeint das sie wirklich wie ein L aussehen muss aber es sollte auf keinen Fall ein gerader Schlauch sein. Zudem sollte eine Ferse klar erkennbar sein. Oft sind Fersen nur eingebügelt, diese Socken werden ihre Form schnell verlieren. Eine Dünne kleine Naht ist dabei ein Qualitätsmerkmal.

Baumwolle in der Socke

Achte beim Socken kaufen darauf, dass sie Baumwolle enthalten. Ein hoher Anteil an Baumwolle erfreut die Haut. Das Material ist wunderbar weich und kratzt nicht. Außerdem ist sie luftdurchlässig – die Füße werden nicht so schnell heiß. Und wenn man in den Schuhen doch mal richtig schwitzt, dann nimmt Baumwolle die Feuchtigkeit gut auf. Baumwolle hat zudem den Vorteil, dass sie hitzebeständig ist. Man kann sie also auch bei hohen Temperaturen waschen. Das ist eine sehr hygienische Sache. Der einzige Nachteil ist, dass pure Baumwolle nach einer Weile ausleiert. Mit Polyester und Elastan geht sie aber eine rundum positive, wohltuende und lang anhaltende Verbindung ein.

Polyester in der Socke

Polyester gehört zu den beliebtesten Stoffen in Sachen Mode. Zusammen mit Baumwolle geht das künstlich hergestellte Polyestergarn eine harmonische Zweckgemeinschaft ein. Das Material ist herrlich luftig und trocknet schnell, wenn es den Füßen mal zu heiß wird und die Baumwolle zu viel Feuchtigkeit aufnehmen musste. Das ist aber noch nicht alles! Eine Socke muss Tag für Tag ganz schön viel über sich ergehen lassen. Der Schuh reibt an ihr und macht sie mürbe. Und wenn man daheim gerne ohne Schuhe herumläuft, sollte der Sockenstoff lange mitgehen können. Dafür sorgt Polyester. Das widerstandsfähige Material lässt sich ganz schön strapazieren. Es reißt nicht so leicht und steht auch noch seinen Mann, wenn es kräftig gescheuert wird. Die Fasern sind leicht, aber dennoch stark und formstabil. Noch ein Tipp an alle Bunte-Socken-Liebhaber, die sich häufig neue Socken kaufen müssen, weil die alten ausgewaschen aussehen: Dank Polyester kommen Farben und Muster toll rüber und bleichen nicht so schnell aus.  

Elastan in der Socke

Im Mix mit Baumwolle und Polyester punktet Elastan zusätzlich. Die Kunstfaser aus Polyerethan und Polyethylenglykol ist extrem dehnbar. Sie hält die Socken elastisch und passt sich dem Fuß an. Schon ein Anteil von 5 % hält die Sockenform stabil und verhindert beim Waschen das Einlaufen. Also Augen auf beim Socken kaufen: Elastan sollte in einer Socke immer enthalten sein.

Empfindliche Zehen oder nicht die richtigen Socken?

Der Blick auf die Sockenspitze zeigt ein weiteres Manko der Billigsocken auf. Günstige Socken haben die Naht genau vor den Zehen, oder etwas darunter. Dies gibt schnell Druckstellen oder verursacht sogar Schmerzen.

Hochwertige Socken weisen eine handgekettelte Spitze auf. So, dass die Zehen beim laufen keine Naht spüren. Das verfahren ist jedoch aufwendig in der Herstellung. Auch hier gibt die dicke der Naht einen Qualitätshinweis auf. Ist die Zehennaht maschinell vernäht nennt man dies Rossonaht. Diese sind spürbar unregelmäßiger, dick und schlechter verarbeitet so das die Fäden schneller auf gehen. 

Warum die Socken auf links drehen?

Zum einen um sich die Naht an der Fußspitze anzusehen, zum anderen um zu schauen ob die Socken nur bedruckt oder wirklich aus bunten Garn sind. Ersteres nennt man Stückdruckverfahren. Die Farben werden jedoch schnell verblassen.

Wird die Socke jedoch aufwendig mit bunten Garn hergestellt, wirkt die Farbgebung edler und gleichmäßiger. Zudem bleiben die Farben länger erhalten.

Fusselnde Strümpfe

Es mag überraschen aber fusselnde Strümpfe sind ein gutes Zeichen. Es zeigt, dass die Socken aus natürlichen Fasern wie zum Beispiel Baumwolle bestehen. Dieser Effekt tritt in der Regel an Ferse und Zehen auf und wird auch Pilling genannt.

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